Den neuen Apostel Habich zum ersten Mal in der Gemeinde Straubenhardt-Schwann erleben zu können, darauf freuten sich die Mitglieder der Gemeinden schon eine ganze Weile.
Dem Predigtteil lag das Bibelwort aus Jesaja 42, 3 zugrunde: „Das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Er wird das Recht wahrhaftig halten lehren.“ In anderen Bibelübersetzungen ist vom geknickten Schilfrohr die Rede und der Apostel stellte die Frage, ob Menschen nicht auch ab und zu geknickt sind. Gründe dafür gibt es viele. Wenn man sich allerdings bewusst macht, dass Gott niemanden knicken will und wenn wir Jesus in unseren Lebensfragen als Vorbild nehmen, richtet uns das wieder auf.
Auch die Frage, wann ein Docht beginnt zu verglimmen wurde vom Apostel beleuchtet. Oft sind wir enttäuscht, wenn unsere Hoffnung sich nicht erfüllt. Dann kann der Glaubensdocht schwächer werden. Wenn wir die Hoffnung jedoch von den menschlichen Problemen lösen und auf die Zukunft bei Jesus hoffen, wird es uns leichter. Jesus hat zugesagt, dass er bei jedem von uns ist und bleibt. Mit dieser Gewissheit lassen sich die Herausforderungen des Lebens meistern und der Glaubensdocht kann hell strahlen.
In seinem Mitdienen unterstrich der Vorsteher der Gemeinde Schwann, Daniel Fleck, die Gedanken des Apostels mit dem Hinweis auf die ersten Apostel Jesu, welche auch schon den Weg über die große Begeisterung für Jesus an Palmsonntag zur Angst und Mutlosigkeit an Karfreitag gehen mussten. In dieser Zeit geschah der größte Sieg der Menschheitsgeschichte: das Opfer Jesus.
Ein besonderes Erlebnis in diesem Gottesdienst war die Spendung des Sakramentes der heiligen Versiegelung für Tiara und Saman Purasghar. Beide, Tochter und Vater, waren erst vor wenigen Tagen getauft worden.
Nach dem Gottesdienst konnten die Gottesdienstteilnehmer mit dem Apostel in entspannter Atmosphäre ein paar Worte wechseln und mit fröhlichen Gesprächen, Getränken und Knabbereien klang dieser besondere Mittwochabend langsam aus.