Am 30.06.2024 feierte die Gemeinde Straubenhardt-Schwann ein Fest anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Den Jubiläumsgottesdienst hielt der Bezirksälteste Matthias Sicha und legte das Bibelwort aus Kolosser 3, Vers 16 zugrunde: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit, mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen“. Mit dem Eingangslied Nr. 255 „Großer Gott, wir loben dich“, gaben 127 Gottesdienstteilnehmer ihrer Freude Ausdruck, an diesem Fest dabei sein zu können.
Der Bezirksälteste machte an dem Lied: „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“, von Martin Gotthard Schneider die Aufgaben einer Gemeinschaft fest. Sie soll Zuflucht und ein Ort der Kraft und Freude für alle Mitglieder sein. Wenn Jesus als Kapitän in diesem Schiff seinen Platz hat, wird es durch alle Untiefen dieser Zeit sicher geführt werden. In der Predigt bekam die Gemeinde als „Hausaufgabe“ auf, zu überlegen, wofür Jeder seine Gemeinde braucht. Sollte jemand keine Antwort finden, kann man die Frage auch umdrehen: wofür brauche ich meine Gemeinde nicht. Mit den Antworten kann man schnell entdecken, was der Beitrag jedes Einzelnen sein darf, dass die Gemeinde eine Wohlfühlgemeinde ist und bleibt.
In dem Grußwort des Bürgermeisters Helge Viehweg wurde der Begriff Wohlfühlgemeinde unterstrichen. Die beiden Vertreter der evangelischen Kirche in Straubenhardt, Herr Pfarrer David Gerlach und der Vikar Herr Alexander Gripentrog äußerten sich wohlwollend über das gute Miteinander der beiden Kirchengemeinden und freuen sich auf weitere gemeinsame Projekte.
Aus der Adventsgemeinde, den unmittelbaren Kirchennachbarn, besuchten die Herren Zippel und Rau den Festgottesdienst und unterstrichen das gute Miteinander der beiden Gemeinden.
Die Freude über Besuch aus den Partnergemeinden Schwalmstadt-Treysa und Fluorn-Winzeln war groß. Die Kontakte entstanden anlässlich des Internationalen Kirchentages in München im Jahr 2014 und überdauerten auch die schwierigen Zeiten in der Vergangenheit.
Nach dem Gottesdienst kamen Geschwister aus Nachbargemeinden nach Schwann, um gemeinsam zu feiern. Mit circa 180 Pizzen aus einem mobilen Holzofen wurde nach und nach der Hunger aller Anwesenden gestillt. Mit einem Cappuccino oder ähnlichem sorgte ein Barista mit einer mobilen Kaffee-Bar für die perfekte Begleitung zum Kuchenbuffet. Fast 30 Kuchen boten sich an, probiert zu werden. Ein lustiges und unterhaltsames Musikprogramm trug zu der ohnehin schon guten Stimmung bei.
Der Regen störte das Fest und die freudige Stimmung der anwesenden Besucher nicht. Es wurde über die wundersame Vermehrung der Partyzelte gestaunt, so dass jeder im Trockenen sitzen konnte. Das Zitat eines Festbesuchers fasst diesen Tag zusammen und trifft es auf den Punkt: „Es war das schönste Fest, das man im Freien bei Regen feiern kann!“