Am Mittwochabend, den 18.12.2024, besuchte unser Apostel die Gemeinde in Oberreichenbach und legte diesem Gottesdienst das Textwort aus Habakuk 2,3 zugrunde:
"Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Aber es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert! Dies ist, was du schreiben sollst".
Der Gemeindechor bereitete der Predigt mit dem Lied „Wachet auf ruft uns die Stimme“ den Weg.
Der Apostel führte den Vergleich der klugen und törichten Jungfrauen aus. Die klugen Jungfrauen hatten Vorsorge getroffen und genug Öl für die Lampe bereitgestellt. Dieser Gedanke kann auch in die Gegenwart übernommen werden, dass wir vorbereitet sein sollen auf die Wiederkunft Christi. Wir sammeln Öl, wenn der liebe Gott die Möglichkeit bietet, wie heute im Gottesdienst.
Der Apostel führte weiter, dass die Wiederkunft ein elemanterer Bestandteil und wesentlicher Aspekt unseres Lebens ist, denn Gott hat uns versprochen, dass er wiederkommen wird. Dies soll Freude in uns schaffen und uns trösten, dass wir auf ewig bei ihm und unseren lieben Voraufgegangen sein werden.
Wir wollen dem Herrn Jesus ähnlicher werden und treu im Dienste stehen. Jeder von uns hat eine kleine Kraft bekommen und kann damit Großes bewegen. Lernen wir von Jesus, denn selig ist der Sanftmütige, der besitzt das Erdreich.
Nutzen wir auch die Zeit das Einssein in der Gemeinde zu fördern. Eine Wohlfühlgemeinde besteht dort, wo sich jeder um das Einssein bemüht. Lassen wir unser Licht leuchten, auch in der Familie, dass wir gut übereinander reden u. fürsorglich miteinander umgehen, dies gibt dann Mut und Kraft.
Im anschließenden Predigtbeitrag betonte der Bezirksvorsteher, dass das Warten auf die Wiederkunft anstrengend sein kann. Die Frage ist, wie bereiten wir uns vor? Alle, die warten, werden vielleicht müde. Daher ist es wichtig, dass wir aktiv sind und einen Vorrat sammeln, wie es die klugen Jungfrauen gemacht haben.
In diesem Gottesdienst wurde nach 27 Jahren ehrenamtlicher Amtstätigkeit der Diakon Pelzer in den Ruhestand versetzt. Der Apostel dankte dem Diakon für seine treue unermüdliche und zuverlässige Arbeit und betonte, dass Gott auf die kleinen Dinge achtet, über das man treu geblieben ist. Der Segen bleibt und hört nicht auf. Gottes Friede und die Liebe der Geschwister möge sein Herz erfüllen und die Gewissheit, dass sein Dienst nicht umsonst war.
Als Geste des Dankes wurde dem Diakon ein Blumenstrauß überreicht.
Nach dem anschließenden Schlussgebet nahm sich der Apostel noch die Zeit, sich persönlich von allen Gottesdienstbesuchern zu verabschieden.