Am Sonntag, den 15. Juni 2025 erlebten die Geschwister der Gemeinden Bad Wildbad, Schwann und Oberreichenbach einen gemeinsamen Gottesdienst, der von Apostel Rheinberger in der Kirche in Bad Wildbad gehalten wurde.
Seinem Dienen legte der Apostel ein Wort aus Johannes 20, die Verse 30 und 31 zugrunde: Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ir, weil ihr glaubt, das Leben habt in seinem Namen.
Bezugnehmend auf das Lied des Chores: Anbetung will ich, Herr dir bringen (CM 133), führte der Apostel aus, dass die Bibel keine wissenschaftliche Abhandlung darstellt, sondern sie zeugte von der Größe, Liebe und Allmacht Gottes, die sich dem Glauben erschließt. Der Apostel erwähnte einen Gedanken aus dem Pfingstgottesdienst, in welchem das Wort Gottesfurcht mit "Respekt" beschrieben wurde. Anbetung ist eine repektvolle Begegnung mit Gott im Gebet, im Gottesdienst und täglichen Leben.
Die Größe Gottes wird im Bibelwort dargestellt. Den Jüngern und Gläubigen der damaligen Zeit, war dies noch nicht so bewusst. Vielleicht meinte man Jesus war ein Stück kleiner als Gott. Erst auf dem Konzil zu Nicäa (325 n.Chr.) wurde die Dreieinigkeit Gottes festgehalten.
Dieser Gott ist in Jesus Christus bei uns alle Tage. Das ist unser Glaube. Jesus sagte zu seinem Jünger Thomas: Sei nicht ungläubig, sondern glaube (Vers 27). Jesus blickte in der Begegnung mit Thomas schon auf die Zeit, die nach ihm kommt.
Stärken wir unseren Glauben im Einssein in der Gemeinde trotz aller Unterschiedlichkeit, im Gottesdienstbesuch und im Heiligen Abendmahl. Hier haben wir Begegenung mit dem der immer war, mit dem Gekreuzigten und Auferstandenen und vor allem mit dem Wiederkommenden.
Der Glaube aus diesen Begegnungen kann bewirken, dass wir Ungerechtigkeit mit Gutem vergelten. Dein Gegenüber ist ebenfalls von Gott geliebt.
Nach einem Predigtbeitrag von Priester Harald Gaiser aus der Gemeinde Bad Wildbad spendete der Apostel im Sakramentalteil des Gottesdienstes einem kleinen Kind aus der Gemeinde Schwann das Sakrament der Heiligen Versiegelung. An die Ansprache der Eltern erwähnte der Apostel die große Bedeutung und Wichtigkeit, den Kindern mit Freude die Größe Gottes in einem gelebten Glauben zu erklären.
Nach dem Sakrament des Heiligen Abendmahles mit den anwesenden Gemeinden hatte der Apostel von Bezirksapostel Ehrich den Auftrag erhalten, für dessen Arbeitsbereich das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen zu feiern. Stellvertrtend legte er die Hostien in die Hände des Gemeindevorstehers der Gemeinde Bad Wildbad, Klaus Grieser und von Priester Harald Gaiser, ebenfalls Gemeinde Bad Wildbad.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles wurde Priester Harald Gaiser nach 44 Jahren als Amtsträger für die Gemeinde Bad Wildbad von Apostel Rheinberger mit herzlichen Worten in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.